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Was erwartet den Zinshausmarkt 2022 – 3SI Markteinschätzung & Ausblick

Die 3SI Immogroup blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Nicht zuletzt, weil vorausschauende Entscheidungen auf Basis von Erfahrung getroffen wurden. Aus dieser Erfahrung gibt Geschäftsführer Michael Schmidt einen Ausblick auf das kommende Jahr.

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Die 3SI unternimmt den Blick in die Zukunft auf der Basis von jahrzehntelanger Erfahrung auf dem Immobilien- und vor allem Zinshausmarkt. Es ist unsere Überzeugung, dass Ausblicke und Rückblicke aufeinander fußen und deshalb auch verschränkt werden sollten. Im Folgenden führen wir die wesentlichen Entwicklungen, die wir für den Zinshausmarkt erkennen an und setzen sie in einen Kontext zum vergangenen Jahr. Außerdem ein kleiner Ausblick darauf, wie die Entwicklungen die Unternehmensstrategie der 3SI beeinflussen werden.

Markteinschätzung 2022 – Das Wichtigste 2022 in Kürze

–  Wien wird weiter Hauptfokus am Zinshausmarkt bleiben, aber Graz, Linz und Salzburg gewinnen immer stärker an Bedeutung.

–  Die Nachfrage nach Freiflächen steigt weiterhin. Auch der Zinshausmarkt wird – im Rahmen der Möglichkeiten – darauf reagieren müssen. Die 3SI Immogroup legt seit ihrem Bestehen höchsten Wert auf Neuschaffung von Freiflächen im Alt- und Neubausegment.

–  Investoren sind auf der Suche nach dem „sicheren Hafen“. Renditen treten dabei tendenziell in den Hintergrund.

–  Für den Immobilienmarkt generell und den Zinshausmarkt im Besonderen sind Preissteigerungen zu erwarten. Für besonders attraktive, etwa infrastrukturell sehr gut erschlossene Liegenschaften können auch im kommenden Jahr Bestpreise erzielt werden.

–  Durch die Rohstoffverknappung, weniger Baugenehmigungen und erwartbare Verzögerungen aller Art, auch bedingt durch Covid, wird das Neubauvolumen erstmals wieder zurückgehen.

Neben Wien werden Salzburg, Graz und Linz als Zinshausmärkte interessanter

Wer von Zinshäusern in Österreich spricht, der meint vornehmlich Wien. Und auch, wenn hier der Bestand zweifelsohne der Größte ist – so ist er auch am heißesten umkämpft. Das Wiener Stadtbild ist von den wunderschönen Fassaden der Gründerzeit geprägt wie kein anderes. Doch der Bestand dieser Gebäude sinkt – weniger durch Abriss als durch eine Veränderung der Nutzung. Die Gebäude, die weiterhin im Bestand bleiben, sind nach Lage, Größe, Qualität zu beurteilen. Besonders einzigartige Objekte in hoher Qualität und zentraler Lage werden des- halb massive Preissteigerungen erfahren. Neben Wien rücken vor allem Salzburg, Graz und Linz als Märkte der Zukunft noch stärker in den Fokus von Zinshausentwicklern.

Auch beim Zinshaus werden Freiflächen relevanter

Nach mehreren Lockdowns wissen wir es alle zu schätzen, wenn die frische Luft nicht nur durch das Fenster kommt. Dementsprechend verzeichnen Wohnungen und Häuser mit Frei- flächen einen enormen Nachfrageschub. Und auch, wenn die prächtigen Altbauten in Innen- stadtlagen davon keine wirkliche Konkurrenz zu befürchten haben, so wird der Faktor Frei- fläche auch beim Zinshaus wichtiger. Anbieter von nachträglichen Anbaulösungen verzeichnen steigende Nachfragen. In Kombination mit den Eigenheiten und der Historie des jeweiligen Altbaus heißt es hier deshalb für Architekten wie auch bauausführende Unternehmen: kreativ sein. Bei zahlreichen Altbau-Projekten des vergangenen Jahres realisierte die 3SI Immogroup im Zuge der Revitalisierung auch zeitgleich attraktive Freiflächen, die dem pandemiegeprägten Wunsch nach Balkon, Terrasse und Loggia Rechnung trägt.

Wie sich zeitgemäße Freiflächenschaffung und die Bewahrung historischer und das Stadtbild prägender Substanz auf höchstem Niveau vereinen lässt, zeigt das 2021 fertiggestellte 3SI Immogroup-Projekt „The Masterpiece“. Der Stilaltbau in der Wiener Skodagasse 15 verfügt über einen parkähnlichen Innenhof, auf den neu geschaffene Balkone und Terrassen hin ausgerichtet sind und so Innenstadt- und Ruhelage vereinen. Zwei der Wohnungen verfügen über Eigen- gärten, die luxuriösen Penthousewohnungen über Dachterrassen. In der Kategorie „Residential Redevelopment/Renovation“ (Sanierung/Renovierung von Wohngebäuden) wurde „The Masterpiece“ auch als bestes Projekt mit dem European Property Award 2021 ausgezeichnet.

Rohstoffmangel & Investoreninteresse: Steigende Preise bei sinkendem Bauvolumen

Immobilien sind seit jeher eine beliebte Anlageform – insbesondere in unsicheren Zeiten. Das flächendeckende Netz internationaler Märkte, die Logistik- und Transportketten, die wir über die letzten Jahre gewohnt waren und nun darauf angewiesen sind, hat Risse bekommen. Rohstoffe – allen voran Holz, aber auch Stahl und Beton – sind Mangelware. Ein Faktum, das die Baubranche nicht nur im letzten Jahr prägte, sondern auch im kommenden spürbar sein wird. Es ist zu erwarten, dass das Bauvolumen 2022 im Vergleich zum heurigen Jahr zurückgehen wird. Erstmals wird also weniger gebaut werden. Kombiniert man das mit der Tatsache, dass der Zinshausbestand im Sinken begriffen ist, liegt es nahe, dass eine Preissteigerung unausweichlich ist. Mitentscheidend für die stark gestiegenen Preise waren auch die niedrigen Zinsen, einerseits für Kredite, andererseits aber auch für Bankguthaben, für die immer höhere Minuszinsen verrechnet werden. Die Konsequenz: Das Geld wird von den Banken abgezogen und in den Immobilienmarkt investiert.

Das Zinshaus als bewährte und sichere Wertanlage wird davon natürlich profitieren. Interessant ist, dass die Renditeerwartungen bei der Kaufentscheidung weniger relevant scheinen, als der „sichere Hafen“ Immobilie, weshalb der Anteil der Stiftungen und Vermögenden unter den Käufern steigt. Die 3SI hat sich als verlässlicher Partner in schwierigen Zeiten erwiesen und wird von Käufern geschätzt.

Nachhaltigkeit ist ein Must-have

Der Grüne Deal der EU ist Realität: Bis 2050 will die EU klimaneutral sein. Der straffe Zeitplan bringt die Immobilienbranche nun unter Zugzwang. War Nachhaltigkeit bisher ein Verkaufsargument, wird es nun verpflichtend. Während im Neubau entsprechende neue Kriterien einfacher und rascher – direkt bei Beginn der Projektumsetzung – anwendbar sind, bedingt deren Umsetzung im Bestand eine andere Herangehensweise. Allerdings: Gerade durch eine ressourcenschonende Revitalisierung von bestehenden Immobilien, wie Zinshäusern, kann ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaziele beigesteuert werden.

Michael Schmidt, Geschäftsführer der 3SI Immogroup, blickt trotz aller Herausforderungen optimistisch auf das kommende Jahr: „Die vergangenen 12 Monate können wir als heraus- fordernd, aber sehr erfolgreich bezeichnen. Wir haben unseren Bestand an Zinshäusern deutlich erhöht und uns so eine stabile Basis für die Entwicklung kommender Projekte 2022 geschaffen. Weiter planen wir eine Intensivierung unseres Engagements in den wachsenden Zinshausmärkten Graz, Linz und Salzburg, auf denen wir bereits 2021 aktiv waren. Unser zentrales Betätigungsfeld bleibt aber weiterhin Wien.“

Unternehmensziele der 3SI Immogroup 2022 – Das Wichtigste in Kürze

– Neubausegment wird weiter ausgebaut
2021 wurden mehrere Grundstücke von der 3SI Immogroup für die Neubauerrichtung erworben, darunter die zwei Top-Projekte in der Landstraßer Hauptstraße und der Schumanngasse

– Weitere Forcierung der Zinshausmärkte Linz, Salzburg, Graz und Klagenfurt – neben starkem Engagement des Kernmarktes Wien

– Entwicklung von über 10 Zinshäusern geplant

– Weiterhin im Bereich Altbaurevitalisierung starker Fokus auf nachhaltige, ressourcen- schonende Sanierung von Bestand in Kombination mit der Schaffung von neuem Wohn- raum (Dachgeschoßausbau) und Freiflächen (Anbau Balkone, Terrasse, Loggien)

– Steigerung der Ankäufe und Investmentvolumina – übertrumpfen des Jahres 2021 Insgesamt erwarb die 3SI Immogroup 2021 50 Liegenschaften in Wien und den drei wachsenden Märkten und revitalisierte mehr als 30 Altbauten

– Das für 2021 ausgegebene und erreichte Investmentziel von 250 Mio. Euro soll 2022 nochmals gesteigert werden

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