Smart Cities und Hacker – Immobilien Redaktion
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Smart Cities und Hacker

Die rasch wachsende elektronische Vernetzung unserer Städte bringt enorme Vorteile. Leider macht sie unsere Infrastruktur aber auch extrem angreifbar, wie eine Studie des Kaspersky Lab zeigt. Walter Senk: Smart ist der englische Ausdruck für „intelligent“ und so sind Smart Cities intelligente Städte. Sollte man meinen. Ganz so ist es aber offensichtlich nicht. Unser Newsletter Lesevergnügen direkt in Ihre Inbox Name E-Mail Ich bin mit dem Empfang von E-Mails einverstanden anmelden IT-Experten verstehen zwar unter dem Begriff „Smart City“ die intelligente Vernetzung aller Geräte, die in der Stadt für Ordnung und Orientierung sorgen. Hacker verstehen unter demselben Begriff die Chance, besagte […]



Die rasch wachsende elektronische Vernetzung unserer Städte bringt enorme Vorteile. Leider macht sie unsere Infrastruktur aber auch extrem angreifbar, wie eine Studie des Kaspersky Lab zeigt.

Walter Senk:

Smart ist der englische Ausdruck für „intelligent“ und so sind Smart Cities intelligente Städte. Sollte man meinen. Ganz so ist es aber offensichtlich nicht.

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IT-Experten verstehen zwar unter dem Begriff „Smart City“ die intelligente Vernetzung aller Geräte, die in der Stadt für Ordnung und Orientierung sorgen. Hacker verstehen unter demselben Begriff die Chance, besagte Ordnung und Orientierung komplett durcheinanderzubringen.

Tatsächlich ist nämlich die vernetzte Stadt äußerst angreifbar, wie eine Studie der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky zeigt. Das betrifft die gesamte Netzwerkinfrastruktur einer Stadt, die, faktisch kaum gesichert, einem Angriff völlig hilflos ausgeliefert ist.

Das können zum Beispiel Angriffe sein auf das Verkehrsmanagement der Stadt – sowohl auf den öffentlichen Verkehr als auch auf die gesamten Ampelanlagen.

So neu ist diese Erkenntnis nicht, denn bereits 2014 haben Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA nachgewiesen, wie einfach sich Ampeln hacken und damit manipulieren lassen.

Wie es in der Studie heißt, waren die Forscher von Kaspersky verblüfft, wie viele städtische Verwaltungen die Geräte ihrer Smart City ohne ausreichenden Schutz vor Angriffen betreiben. Bei vielen Geräten ist sogar noch das öffentlich dokumentierte Herstellerpasswort gültig.

Mit einer Suchmaschine fanden die IT-Experten auch ein besonderes Hassobjekt der Autofahrer ungeschützt im Netz. Die Kameras für die Geschwindigkeitsüberwachung verschiedener deutscher und internationaler Städte ließen sich demnach problemlos umprogrammieren.

Das Fazit der Forscher: Die Smart City ist völlig unzureichend gegen Attacken gesichert. Potenzielle Angreifer müssen nur niedrige Hürden überwinden, um Unfälle zu provozieren oder Verkehrschaos zu stiften.

Wir wissen jetzt schon: Das wird in den kommenden Monaten auch in Wien passieren – beim ersten Schneefall.

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Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit über 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.



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