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Das Heumarkt-Projekt & der Canaletto Blick – Teil 2: Es hätte schlimmer kommen können

28.09.2018


Hier das berühmte Bild des Malers Bernardo Bellotto. Der den legendären Canaletto Blick auf Wien eingefangen hat. So sollte Wien – wenn es nach den wünschen der UNESCO geht – heute immer noch aussehen. Man sieht aber, selbst die Bäume halten sich nicht an die Vorschriften der UNESCO. Daher bleibt das historische Zentrum von Wien […]

Teil 1

Der Canaletto-Blick und der Heumarkt

Es geht wieder los: Der geplante Bau des Hochhauses am Heumarkt erregt mittlerweile die gesamte Nation. Selbst die Bundesregierung hat sich eingeschaltet. Wir erinnern uns: Geplant ist das Projekt bereits seit 2012, und mit knapper Mehrheit in der Gemeinderegierung wurde es 2017 beschlossen. Die Pläne sind jedoch überaus umstritten. Es gibt unterschiedliche Meinungen über das […]

Hier das berühmte Bild des Malers Bernardo Bellotto. Der den legendären Canaletto Blick auf Wien eingefangen hat. So sollte Wien – wenn es nach den wünschen der UNESCO geht – heute immer noch aussehen. Man sieht aber, selbst die Bäume halten sich nicht an die Vorschriften der UNESCO.

Daher bleibt das historische Zentrum von Wien auf der Liste der gefährdeten Welterbestätten. Diese rote Liste ist ein Instrument der UNESCO, um auf die Gefährdung einer Weltkulturerbestätte aufmerksam zu machen. Auf dieser Liste steht aber nicht nur Wien, sondern auch andere nicht minder gefährdete Weltkulturerbestätte in Ländern wie Syrien, Libyen, Afghanistan, Uganda, Irak oder Jemen.

Da stellt sich mir die Fragen: Wer entschiedet, dass der Canaletto-Blick schutzwürdig ist. Ich weiß – ja da sitzen ehrwürdige Experten in der Kommission, die entscheiden, was ein Weltkulturerbe ist.
Aber das kann man ja auch kleiner halten.
Kaffeehaus, Pawlatschen, Fiaker, Heurigen oder an Branntweiner. Da muss man ja nicht gleich so eine riesige Fläche unter Quarantäne zu stellen

Da geht es um eine Kernzone von zirka 371 Hektar mit rund 1.600 Objekten und einer weiteren Pufferzone von zirka 461 Hektar und fast 3000 Objekten. Das ist eine Kleinstadt – die darf man jetzt nichts mehr zeitgemäß anpassen.
Das ist ja stadterweiterungsbehindernd.

Die Innenstadt ist ja kein Outdoor Museum.

Wobei der gelernte Wiener weiß – es hätte schlimmer kommen können.

Da hätt ma ka Freud.

 

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