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„SMART Buildings / Green Buildings“ – Die zukünftigen Anforderungen im Facility Management

Es wächst der Druck auf den FM Markt sich weiter zu entwickeln, um die geforderten und erwarteten, immer höher steigenden Qualitäts- und Servicestandards zu gewährleisten.



Wird der FM Dienstleistungsmarkt der letzten 10 Jahre mit jenem der heutigen Zeit verglichen, zeichnen sich deutliche Entwicklungen im Bereich der Vernetzung sowie Digitalisierung ab. Der heutige FM Kunde wünscht nicht nur über die ordentliche Ausführung der Dienstleistung informiert zu werden, sondern möchte – bezogen auf die momentanen technischen Möglichkeiten – weitaus mehr Daten und Informationen über sein Objekt erhalten. Noch deutlicher wird dies spürbar bei globalen Unternehmen, welche die FM Verantwortung zentralisiert haben.

CAFM Tools sind unverzichtbar geworden

Betrachtet man die neuen Entwicklungen der CAFM (Computer Aided Facility Management) Tools, welche bereits für viele Auftraggeber unverzichtbar geworden sind, ist zu bemerken, dass der Auftraggeber in die Kontrolle der Tätigkeiten sowie deren Detailerfassung integriert werden möchte. Das Resultat daraus ist: der Auftraggeber verfügt über eine übersichtliche Darstellung aller relevanten Daten und Kennzahlen auf seinem webbasierten Dashboard, auf welches er jederzeit und überall Zugriff hat. Dies führt zu einem rascheren Informationsaustausch zwischen Dienstleister und Auftraggeber ohne umständlich Informationen aufbereiten und mittels E‑Mails versenden zu müssen. Verbunden mit der weiter anhaltenden Globalisierung des FM Marktes, wirkt sich dies noch deutlicher auf das vom Auftraggeber erstellte Anforderungsprofil aus.

Ohne Zweifel sind dies die ersten notwendigen Schritte einer digitalen Implementierung von datenerfassenden Sensoren in Gebäuden, welche unter dem Begriff „SMART Buildings / Green Buildings“ zusammengefasst werden können und in der nahen Zukunft immer häufiger auch den FM Dienstleister betreffen werden. Rückblickend ist auch die Datenerfassung einer GLT ‑ Gebäudeleittechnik ein Schritt in diese Richtung gewesen: Probleme und Abweichungen, vor allem in der Haustechnik, rasch erfassen und aufzeigen können.

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FM wird in die Planungsphase eingebunden

Derzeit werden die CAFM Tools noch häufig händisch durch Techniker oder administrative Kräfte befüllt um die Daten bereitzustellen. Zukünftig soll der FM Bereich in die Bau- und vor allem Planungsphase eingebunden werden. Hierfür gibt es bereits die anzuwendende Schnittstelle des BIM – Building Information Modeling, welche im Bau- und Planungsbereich vermehrt Präsenz zeigt.

Durch die frühe Beteiligung in der Planung wird es möglich sein, einen wertvollen Input einzubringen um die zukünftigen Betriebskosten nach bester Erfahrung zu reduzieren, indem Punkte wie Fläche/Material/Kontur für den Betrieb optimiert und der Lebenszyklus des Gebäudes somit berücksichtigt wird. Vor allem spricht man hierbei das Bewusstsein der Nachhaltigkeit an, welches immer relevanter wird und neben der Klassifizierung dieser Gebäude (LEED, BREEAM, DGNB) auch den erhöhten Bedarf der umweltrelevanten Dokumentation für den „Footprint“ beinhaltet.

Aufgrund der ökonomischen Entwicklung der Gesellschaft als auch der Unternehmen entsteht eine stark wachsende Mittelklasse der Gesellschaft, durch welche es deutlich schwieriger werden wird den Bedarf an Facharbeiterkräften im FM Bereich zukünftig abdecken zu können.

Somit wächst der Druck auf den FM Markt sich weiter zu entwickeln, um die geforderten und erwarteten, immer höher steigenden Qualitäts- und Servicestandards zu gewährleisten.

Der FM Dienstleister wird den Wünschen des Auftraggebers bestmöglich entsprechen müssen und die geforderten technischen Tools sowie das zum Nutzen dieser Technologien notwendige Knowhow mitbringen müssen.


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Eigentlich war für Viktor Wagner eine Karriere in der Bank vorgesehen, doch er hat sich anders entschieden. Mit Wissen, Können und Fleiß gelang ihm der Aufbau der heutigen REIWAG-Gruppe: 3.000 Beschäftigte erwirtschaften einen Jahresumsatz von weit über 80 Mio Euro. Wagners österreichische Unternehmen erzielen davon knapp 50%. Rumänien gehört heute neben Tschechien, der Slowakei, Kroatien und Serbien zu den wichtigsten Auslandsmärkten des FM-Profis.Seinen Erfolg sieht Wagner begründet in einem gesunden Wachstum unter Vermeidung von Fremdkapital, der Mehrheit in allen Beteiligungen, mittel- bis langfristigem Denken, in der Flexibilität bei der Umsetzung von Kundenwünschen und in Stabilität und Sicherheit für seine Mitarbeiter. „Als Geschäftsführer und Eigentümer einer Firmengruppe muss ich meinen Mitarbeitern vertrauen, ich fördere eigenständiges, unternehmerisches Denken, erlaube Fehler und erwarte, dass aus Fehlern gelernt wird", so Wagner.