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ÖGNI & APTI: Gemeinsame Veranstaltung zur Optimierung von Gebäuden im Betrieb

Die Digitalisierung, insbesondere die real estate digitalization, hat einen tiefgreifenden Einfluss auf verschiedene Industrien ausgeübt, und die Immobilienbranche bildet hierbei keine Ausnahme. Die Zusammenarbeit zwischen der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft und der Austrian PropTech Initiative zielt darauf ab, die Immobilienbranche nahtlos mit der Technologiewelt zu verknüpfen.

Die Zusammenarbeit zwischen ÖGNI und APTI wird von den Führungspersönlichkeiten beider Organisationen sehr geschätzt.

Peter Engert, Geschäftsführer der ÖGNI, betont: „Wir brauchen eine Veranstaltung, wo ich die existierenden Probleme, Lösungen zuordne, die dann wirklich funktionieren.“ Er lobt auch den Wert von Partnerschaften wie der zwischen ÖGNI und APTI: „Wir suchen natürlich wirklich eine Kooperation nach der anderen, um diese Dinge, diese Stimme zu verstärken.“

Jörg Buss, Gründer der APTI, teilt diese Ansicht: „Wir müssen in die Gegend kommen. Und da suchen wir natürlich wirklich eine Kooperation nach der anderen, um diese Dinge, diese Stimme zu verstärken.“

ÖGNI: Ein kurzer Überblick

Die ÖGNI, eine führende Organisation in der Bewertung der Nachhaltigkeit von Immobilien, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung und Umsetzung von sustainable buildings und nachhaltigen Praktiken in der Immobilienbranche zu fördern. Sie arbeitet eng mit Immobilienentwicklern, Fonds, großen Bestandshaltern und anderen Akteuren der Branche zusammen, um nachhaltige Lösungen bereitzustellen, die sowohl ökologisch als auch betriebswirtschaftlich nachhaltig sind.

DGNB Zertifizierungen

Die DGNB-Zertifizierung, eine der führenden Auszeichnungen für green building weltweit, strebt danach, die Nachhaltigkeit von Gebäuden über ihren gesamten building life cycle hinweg zu gewährleisten und zu verbessern. Diese Zertifizierung berücksichtigt eine Vielzahl von Aspekten, die sich nicht nur auf ökologische, sondern auch auf soziale und ökonomische Faktoren erstrecken.

Schlüsselaspekte der DGNB Zertifizierung

1. Umfassende Bewertungskriterien

  • Ökologische QualitätIm Rahmen des smart monitoring geht es um den Schutz der Umwelt und die Schonung von Ressourcen. Bewertet werden dabei der energy efficiency, der energy consumption und die Materialauswahl, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

  • Ökonomische QualitätIm Bereich des Facility Managements betrachtet man die Wirtschaftlichkeit und Wertstabilität des Gebäudes. Themen wie Lebenszykluskosten, Flexibilität und Marktfähigkeit stehen hierbei im Fokus der Bewertung, wobei building maintenance und energy management eine Schlüsselrolle spielen.

  • Soziokulturelle und funktionale QualitätHier steht der Komfort, die Gesundheit und die Zufriedenheit der Nutzer im Vordergrund. Bewertet werden Aspekte wie die Innenraumqualität, Barrierefreiheit und Gestaltungsqualität, um eine hohe Lebensqualität zu sichern und die Vorteile eines tenant portal zu integrieren, welches den building comfort erhöht.

  • Technische QualitätDie Bestandsanalyse ist für die Bewertung der building performance von entscheidender Bedeutung, da sie die technische Leistungsfähigkeit und Funktionalität des Gebäudes umfasst. Dies beinhaltet die Gebäudetechnik und die Ausführungsqualität, sowie das performance monitoring, um langfristige Effizienz sicherzustellen.

  • ProzessqualitätDie Qualität der Planungs- und Bauprozesse wird sorgfältig bewertet, um PropTech innovation zu integrieren und eine hohe Effizienz im building operation zu gewährleisten. Ebenso wichtig ist die Einbindung der Nutzer und die optimierte Ausschreibung und Vergabe, die zusammen Nutzerzufriedenheit sicherstellen.

  • StandortqualitätObwohl der Standort selbst nicht verändert werden kann, sind Standortfaktoren wie die Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die lokale Infrastruktur entscheidend für die Gesamtbewertung und den Wert eines smart building. Die building location spielt eine zentrale Rolle für die Zugänglichkeit und Attraktivität des Gebäudes.

2. Zertifizierungsprozess

Der Zertifizierungsprozess der DGNB ist in verschiedene Phasen gegliedert:

  • Vorprüfung: In dieser Phase wird eine erste Einschätzung der Nachhaltigkeitsaspekte des Projekts vorgenommen.

  • Hauptzertifizierung: Während der Planungs- und Bauphase erfolgt die detaillierte Bewertung anhand der DGNB-Kriterien.

  • BetriebsphaseNach der Fertigstellung des Gebäudes wird die Einhaltung der Nachhaltigkeitsstandards überprüft, was bei Bedarf eine Sanierung und Re-Zertifizierung nach sich ziehen kann. Diese Schritte sind Teil eines kontinuierlichen Prozesses von renovation und modernization, um den Gebäudestandard zu erhalten und zu verbessern.

3. Zertifizierungsniveaus

Die DGNB vergibt Zertifikate in verschiedenen Leistungsniveaus:

  • Bronze: Erfüllt die grundlegenden Anforderungen an Nachhaltigkeit.

  • Silber: Übertrifft die grundlegenden Anforderungen deutlich.

  • Gold: Zeichnet sich durch herausragende Leistungen in allen Bereichen der Nachhaltigkeit aus.

  • Platin: Wird für außergewöhnliche und richtungsweisende Nachhaltigkeitsleistungen verliehen.

Bedeutung der DGNB Zertifizierung

Die DGNB Zertifizierung bietet zahlreiche Vorteile für Bauherren, Nutzer und die Gesellschaft:

  • Nachweis der Nachhaltigkeit: Sie dient als objektiver Beleg für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes.

  • Steigerung des Immobilienwerts: Nachhaltige Gebäude sind oft wertstabiler und attraktiver für Mieter und Investoren.

  • Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen: Die Berücksichtigung soziokultureller Aspekte führt zu einer höheren Zufriedenheit und Gesundheit der Nutzer.

  • Beitrag zum UmweltschutzDurch den Fokus auf ökologische Aspekte wie Urban Mining wird der Ressourcenverbrauch minimiert und der Umweltschutz innerhalb des Bauwesens gefördert. Diese Praktiken tragen maßgeblich zu climate protection und resource efficiency bei, indem sie nachhaltige Materialnutzung und Abfallreduzierung vorantreiben.

Zusammenfassend ist die DGNB Zertifizierung ein umfassendes Instrument, das die Nachhaltigkeit von Gebäuden bewertet, fördert und sichtbar macht. Ihr ganzheitlicher Ansatz trägt wesentlich zur Entwicklung und Realisierung von sustainable buildings bei und ist mit Standards wie ÖGNI kompatibel, die ähnliche Ziele verfolgen.

APTI: Technologie trifft Immobilien

Die APTI, gegründet von Jörg Buß und anderen Technologieenthusiasten, hat sich auf Technologielösungen für die Immobilienbranche spezialisiert. Als eine der führenden PropTech companies bietet sie ihren Mitgliedern durch die Verbindung von Corporate- und real estate technology Welten Zugang zu einem umfangreichen internationalen Netzwerk.

Die Austrian PropTech Initiative (APTI) ist eine führende Organisation, die sich der Förderung und dem Wachstum von real estate technology in Österreich widmet. 'PropTech' steht für den innovativen Einsatz von Informationstechnologien im Immobiliensektor und APTI ist bestrebt, PropTech solutions zu unterstützen und als verbindende Plattform für Startups, etablierte Immobilienfirmen, Investoren und weitere Stakeholder zu fungieren.

Ziele der APTI:

  • Innovation fördern:Die APTI-Initiative treibt aktiv die Entwicklung und Implementierung von PropTech trends wie digital twin und smart building voran, um im Immobiliensektor Betriebseffizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit zu verbessern.

  • Netzwerk aufbauen:Als zentrales PropTech forum etabliert sich APTI für den Austausch von Wissen und Erfahrungen, die alle Beteiligten im dynamischen PropTech-Sektor miteinander verbindet, und fördert den Einsatz von real estate management software.

  • Kooperationen anregen:APTI ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen PropTech startups, Immobilienunternehmen und Investoren, um durch PropTech investment Synergien zu nutzen und gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln.

  • Bildung und Bewusstsein:Die APTI-Initiative engagiert sich nachhaltig für die Steigerung des Bewusstseins für die Bedeutung von PropTech im PropTech market und fördert Bildungsangebote sowie PropTech events in der Immobilienbranche.

Wichtige Aktivitäten:

  • Veranstaltungen:APTI organisiert regelmäßig PropTech conference, Workshops und Konferenzen, die als effektive Networking-Plattformen im Bereich networking in real estate dienen und es ermöglichen, neueste Trends und Innovationen im PropTech-Sektor zu präsentieren.

  • Forschung und Entwicklung:APTI unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die mit dem Ziel voranschreiten, den Immobiliensektor durch fortschrittliche Technologieanwendungen wie AI building und artificial intelligence building zu revolutionieren.

  • Beratung:Die Initiative trägt mit ihren PropTech advisory Diensten wesentlich dazu bei, Startups und Unternehmen bei der Implementierung und Skalierung von APTI-zertifizierten PropTech-Lösungen zu unterstützen. Diese Beratung ist entscheidend für die Erlangung der begehrten PropTech certification und fördert die Verbreitung innovativer Technologien im Immobiliensektor.

Bedeutung für die Immobilienbranche:

Die Arbeit der Austrian PropTech Initiative (APTI) ist für die Immobilienbranche in Österreich von immenser Bedeutung, da sie Innovation und Technologie, einschließlich building IoT und smart sensors, vorantreibt. Die APTI spielt eine Schlüsselrolle bei der Steigerung der Effizienz von Immobilientransaktionen, der Kostensenkung und der Verbesserung der Kundenzufriedenheit, während sie gleichzeitig den Immobiliensektor nachhaltiger gestaltet und auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet.

Zusammenfassung:

Als zentraler Akteur im österreichischen Immobiliensektor setzt sich die Austrian PropTech Initiative (APTI) nachdrücklich für PropTech innovation und technology advancement ein. Ihre Aktivitäten unterstützen Startups, fördern den Austausch zwischen Stakeholdern und leisten einen entscheidenden Beitrag zur zukunftsfähigen Entwicklung der Branche.

Die Zusammenarbeit von ÖGNI und APTI

Die Partnerschaft zwischen der ÖGNI und der APTI bildet eine strategische PropTech partnership, die darauf ausgerichtet ist, technologische Lösungen für den Betrieb von Gebäuden zu fördern. Diese Zusammenarbeit, gekennzeichnet durch Wissensaustausch und gemeinsame Veranstaltungen, zielt darauf ab, die Corporate-Welt mit innovativer Technologie zu verknüpfen und dadurch die Immobilienbranche zu stärken.

Veranstaltung: Gebäude im Betrieb

Ein zentrales Element der Partnerschaft ist die Organisation von PropTech events, die sich auf die Vorstellung neuester technologischer Entwicklungen und Lösungen für den effizienten Betrieb von Gebäuden konzentrieren. Diese Veranstaltungen bieten Unternehmen eine Bühne für einen technology showcase, um ihre Innovationen zu präsentieren und den Dialog sowie den Informationsaustausch zu relevanten Themen zu fördern.

Keynote-Speaker und Pitches

Die Events dienen als Plattform, auf der Unternehmen ihre Lösungen mittels Keynote-Vorträgen und PropTech pitches präsentieren können. Technologieunternehmen und Beratungsfirmen werden eingeladen, zu wichtigen Themen Keynotes zu halten, während PropTech-Unternehmen die Gelegenheit bekommen, ihre Lösungen in kurzen Pitches zu demonstrieren, was den Betrieb von Gebäuden revolutionieren könnte und als innovation presentation dient.

Interaktion und Netzwerken

Neben den informativen Vorträgen und Pitches bieten die Veranstaltungen reichlich Gelegenheiten für Interaktion und ein networking event. Teilnehmer können Fragen stellen, sich an Diskussionen beteiligen und im Rahmen des knowledge exchange ihre Kenntnisse erweitern. Zudem bieten die Unternehmen die Möglichkeit, in Gesprächen ihre Lösungen zu erörtern und mögliche Kooperationen für den Betrieb zu erkunden.

Vorstellung von Technologielösungen

Die Veranstaltungen fungieren als Schaufenster für die Vorstellung von technologischen Lösungen, die dank digital building management im Betrieb von Gebäuden eine entscheidende Rolle einnehmen. Sie umfassen Aspekte von der digitalen Hausverwaltung bis hin zur effizienten data collection und Dokumentation, die für die Instandhaltung und das Management von Immobilien unerlässlich sind.

Fazit

Die Kooperation zwischen der ÖGNI und der APTI ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Verschmelzung von Immobilienmanagement und Spitzentechnologie die Branche voranbringt. Durch die Bündelung ihrer Expertise und Ressourcen entwickeln sie innovative Lösungen, die die circular economy in construction stärken und somit zu einem nachhaltigen Betrieb von Gebäuden beitragen. Die Beobachtung dieser Partnerschaft und die Analyse ihrer möglichen Auswirkungen auf die Immobilienbranche sind äußerst spannend.

Referenzen

  1. ÖGNI Website

  2. APTI Website

  3. Veranstaltungsinformationen

  4. LinkedIn Livestream

Bitte beachten Sie, dass die Links und Informationen in diesem Artikel zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt waren. Für weitere Informationen oder Aktualisierungen besuchen Sie bitte die jeweiligen Websites der Organisationen.

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  • Erschienen am:
    25.02.2024
  • um:
    07:00
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