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Die Türschildaffäre und die AK Bauordnung

Die Datenschutzgrundverordnung treibt ja die seltsamsten Blüten. Jetzt waren es die Türschilder. Ein Mieter hatte die Causa ins Rollen gebracht. Er fragte warum sein Name überhaupt an der Türklingel steht. Ja, das hatte die letzten Jahrzehnte seine Berechtigung. Aber es ist natürlich klar, man muss heutzutage die Privatsphäre des Einzelnen viel besser schützen. Ich kann […]

Die Datenschutzgrundverordnung treibt ja die seltsamsten Blüten. Jetzt waren es die Türschilder. Ein Mieter hatte die Causa ins Rollen gebracht. Er fragte warum sein Name überhaupt an der Türklingel steht. Ja, das hatte die letzten Jahrzehnte seine Berechtigung. Aber es ist natürlich klar, man muss heutzutage die Privatsphäre des Einzelnen viel besser schützen.

Ich kann mir schon vorstellen wie das abgelaufen ist. Sitzt einer zu Hause. Im Hintergrund summt der Computer. Er drückt auf seinem Handy herum, vor ihm läuft der Fernseher. Es kommt eine Sendung über die DSGVO. Er denkt sich: Man kann nie vorsichtig genug sein. Er reagiert sofort. „Geh Alexa rufst schnell bei Wiener Wohnen an wegam Klingelschild und mach ma a Datenschutzbeschwerde.”

Die Wiener Bauordnung. Die AK hatte sich unter anderem für die Beibehaltung einer Mindestwohnungsgröße von 30 Quadratmetern eingesetzt – statt wie geplant 25. Damit hat sie in ihren Forderungen die von ihr angeprangerte Immobilienwirtschaft deutlich überholt. Wogegen die AK immer wettert, macht, sie jetzt selbst: Das heißt Käufer zahlen 20 Prozent mehr Fläche, der Mieter 20 Prozent mehr Miete und 20 Prozent mehr BK: Argument: In Fall einer Partnerschaft oder vor allem von Nachwuchs ist die Größe von 25 Quadratmetern nicht mehr zumutbar. 30 offensichtlich schon. Wird ein kleines Kinderzimmer.

Die AK hat sich auch für die Beibehaltung der Trennung von Bad und WC ab zwei Zimmern eingesetzt. Schade, sagen die heimischen Bauträger, wenn wir das früher gewusst hätten, hätten wir die Substandardwohnungen nicht umgebaut, weil da waren die Toiletten so richtig vom Bad getrennt.

Das waren aktuelle Beispiele mit denen sich die heimischen Bauträger bei höchstem Risiko und die Immobilienbranche als wichtiger Wirtschaftsfaktor herumschlagen müssen.

11.04.2025

Das Bauwerksbuch für Bestandsimmobilien in Wien – sinnvolle Bürokratie?

Bis 2030 müssen alle Häuser in Wien mit einem Baujahr vor 1945 in einem Bauwerksbuch erfasst sein. Für Gründerzeitzinshäuser muss ein solches Bauwerksbuch spätestens am 31.12.2027 vorliegen. Noch etwas länger haben Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern Zeit, die zwischen 1.1.1919 und 1.1.1945 errichtet wurden. Für sie lautet der Stichtag 31.12.2030. Wir sprechen mit Helga Noack, geschäftsführende Gesellschafterin von DenkMalNeo, über dieses Thema, das angesichts der näherkommenden Fristabläufe an Bedeutung gewinnt.

10.04.2025

Peter Engert zur EU-Gebäuderichtlinie: Nachhaltige Immobilienentwicklung und Elektromobilität im Fokus

Auf dem E-Mobility Talk von Smatrics präsentierte Peter Engert, Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI), seine Perspektive zur aktuellen Entwicklung im Bereich nachhaltiger Gebäude und der Integration von Elektromobilität. Der folgende Beitrag fasst seine wesentlichen Aussagen zusammen.

09.04.2025

Verbund-Geschäftsführer Martin Wagner zur Energiewende: Batteriespeicher und Elektromobilität als Schlüsselkomponenten

Die EU-Gebäuderichtlinie als Motor für die Mobilitätswende steht im Mittelpunkt der Überlegungen von Martin Wagner, Geschäftsführer der Verbund Energie Business. In einer aktuellen Stellungnahme erläutert Wagner die strategische Ausrichtung des Energieunternehmens und betont die Bedeutung der Ladeinfrastruktur in Wohn- und Arbeitsgebäuden für das Gelingen der Energiewende.

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Immobilien Redaktion
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  • Erschienen am:
    19.10.2018
  • um:
    07:16
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