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Wohnen in Zeiten von Corona

Die Corona-Krise beeinflusst auch die Wohnbedürfnisse der Österreicherinnen und Österreicher. In kleinen Immobilien fehlt es an Platz für Homeoffice und Workout, Städter überlegen vermehrt aufs Land zu ziehen, und drei Viertel wünscht sich eine Fortsetzung der Homeoffice-Tätigkeit auch nach der Krise. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Raiffeisen Immobilien, Österreichs größter Verbundmakler-Organisation.



Getreu dem Unternehmensmotto „Ganz bei Ihnen“ hat Raiffeisen Immobilien, die Immobilienmakler-Organisation der Raiffeisen Bankengruppe, in einer repräsentativen Befragung die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wohnsituation der Österreicherinnen und Österreicher erhoben. Auch während der Corona-Krise zeigt sich laut Umfrage die Mehrheit der heimischen Bevölkerung mit der Größe ihres Wohnraumes zufrieden. Nur 8% sind demnach unzufriedener als vor der Krise. Deutlich auf die Wohnzufriedenheit drückt die Krise jedoch bei Bewohnern kleiner Einheiten mit bis zu 60 m2 Wohnfläche: Hier ist jeder Fünfte unzufriedener als vor der Pandemie. Die Unzufriedenen klagen vor allem über zu wenig Platz (33%) und geben an, dass ihnen häufig „die Decke auf den Kopf fällt“ (34%). Wenig verwunderlich daher, dass sich von dieser Bevölkerungsgruppe rund ein Drittel eine neue Immobilie wünscht.

In der Krise lebt es sich besser am Land

Mehr Platz, ein Garten zum Entspannen und die Natur vor der Haustüre: Drei Viertel der Österreicher sind der Meinung, dass es während der Krise besser ist, in einem ländlichen Gebiet zu leben. Diese Bewertung verläuft analog zur Größe des eigenen Wohnortes. So sind in Orten bis zu 5000 Einwohnern 93% von den Vorteilen der ländlichen Region überzeugt, in der Großstadt Wien nur 55% – aber immer noch eine Mehrheit. 33% jener Städter, die das Landleben in der Krise für vorteilhafter halten, überlegen folglich aufs Land zu ziehen, 9% haben bereits ganz konkrete Pläne dafür. „Wien und unsere Landeshauptstädte haben alle ihre besonderen Wohnqualitäten, aber der Sehnsuchtsort der Österreicherinnen und Österreicher ist eindeutig das Glücksdorf.“ resümiert Mag. Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich.

Für Übersiedelungswilligen aus Stadt und Land hat Raiffeisen Immobilien auch in Zeiten von Corona den geeigneten Service: Mittels 360-Grad-Online-Besichtigungen lassen sich Immobilien sicher und bequem von zu Hause aus erkunden. Auf Wunsch führen die Raiffeisen Makler die Interessenten dabei auch telefonisch durch die Online-Tour. Rund 260 solcher Online-Touren sind aktuell auf www.raiffeisen-immobilien.at verfügbar. „Damit erhält man einen realistischen ersten Eindruck der Immobilie, kann Fragen stellen und bei Gefallen auch gleich einen Termin für eine Besichtigung vor Ort vereinbaren.“, fasst Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich die Vorteile zusammen. Seit 14. April führt Raiffeisen Immobilien auch wieder persönliche Besichtigungen in leerstehenden Objekten durch.

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Drei Viertel wünschen sich auch in Zukunft Homeoffice

Laut Umfrage arbeiten derzeit 45% der berufstätigen Österreicherinnen und Österreicher aufgrund der Krise im Homeoffice. 28% hatten Schwierigkeiten für diese Tätigkeit zu Hause Platz zu schaffen. In kleineren Immobilien bis 60 m2 Wohnfläche gab es erwartungsgemäß häufiger Platzprobleme (42%). Dennoch: Fast drei Viertel (74%) derer, die im Homeoffice arbeiten wünscht sich das auch für die Zeit nach Corona. Nikolaus Lallitsch: „Sollte dieser Wunsch von den Arbeitgebern aufgegriffen werden, könnte dies mittel- bis langfristig zu einer Verkleinerung von Büro-Immobilien sowie neuen Anforderungen im Wohnbau führen. Flexiblere Grundrisse werden dann noch gefragter sein.“

Lediglich in der Altersgruppe der 30 bis 40jährigen ist die Begeisterung für das Arbeiten zuhause mit 65% etwas geringer. Das dürfte daran liegen dass in dieser Altersgruppe Kleinkinder im Haushalt leben, deren Betreuung mit Homeoffice meist schwer vereinbar ist. 70% der Befragten waren während der Krise sportlich und haben in den eigenen vier Wänden Gymnastik, Workouts oder ähnliches durchgeführt, jeder Vierte davon häufig. Raum dafür scheint auch in der kleinsten Hütte zu sein: Nur 12% gaben an dass sie bei „Home Sports“ Platzprobleme hatten.

Kaum Angst vor Wertverfall von Immobilien

In der Bevölkerung erst teilweise angekommen sind die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Bereiche Wohnen und Immobilien. 18% haben Bedenken, für eine Immobilie in Zukunft keine Finanzierung zu erhalten. 17% befürchten Miete oder Kreditraten für Haus oder Wohnung nicht mehr aufbringen zu können und 16% sorgen sich, notwendige Renovierungsmaßnahmen nicht finanzieren zu können. Einen Wertverfall ihrer Immobilie befürchten nur 8%. Auch die Experten von Raiffeisen Immobilien rechnen bei Wohnimmobilien nicht mit Preisrückgängen. „Die Ungewissheit über die Dauer der Einschränkungen macht eine Prognose schwierig. Da Wohnen ein Grundbedürfnis ist und bleibt, hoffen wir bei Kauf-Objekten auf eine rasche Erholung des Marktes.“ erläutert Peter Weinberger. In bestimmten Segmenten wie z.B. Kleinwohnungen ist trotz Krise weiterhin mit Preissteigerungen zu rechnen. Hier machen sich die Vorzüge von Immobilieninvestments bemerkbar: Sicherheit und Wertbeständigkeit.


Die Umfrageergebnisse im Detail finden Sie zum Download auf https://www.raiffeisen-immobilien.at/presse-und-downloads/


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