Werbung

Wie sieht der Immobilienmarkt in Österreich für Wiederverkaufsobjekte aus?

Die Idee eine Wohnung günstig zu kaufen, um sie in absehbarer Zeit gewinnbringend weiterzuverkaufen, ist eine beliebte Anlageform geworden. Aber wie viele Wohnungen werden wirklich erfolgreich wiederverkauft? Und wie lukrativ ist dieses Geschäftsmodell?



Die IMMOunited GmbH hat die entsprechenden Transaktionszahlen sowie Preise und andere Kaufvertragsdaten unter die Lupe genommen.

Eigentumswohnungen – ein gutes Investment in Österreich

Um den österreichischen Immobilienwiederverkaufsmarkt anschaulich darzustellen hat IMMOunited die heimischen Wiederverkaufszahlen von Eigentumswohnungen in den letzten zehn Jahren verglichen. Die Analyse ergibt, dass 2541 Wohnungen in diesem Zeitraum mehrmals den Besitzer wechselten. Zudem beträgt die durchschnittliche Besitzdauer dieser Immobilien im Schnitt 5,5 Jahre. Die Wertsteigerung dieser Wiederverkaufsobjekte betrug im Erhebungszeitraum im Schnitt knapp 41%.

Wien führt die Bundesländerwertung klar an

Von den über 2500 Eigentumswohnungen, die zwischen 2009 und 2019 gekauft sowie wiederverkauft wurden, rangiert die Bundeshauptstadt mit knapp 900 Transaktionen klar auf Platz eins. Mit circa 500 Wiederverkäufen liegt die Steiermark um rund 400 Veräußerungen dahinter auf Platz zwei. Das Schlusslicht in der Wertung bildet das Burgenland mit lediglich etwa 20 wiederverkauften Eigentumswohnungen.

Österreichs Top 5

Die fünf lukrativsten Wiederverkaufstransaktionen der letzten zehn Jahre fanden allesamt in der Bundeshauptstadt statt. Wie in der Grafik unten veranschaulicht konnten sich die Besitzer einer Wohnung im 4. Wiener Gemeindebezirk beispielsweise über eine Nettopreissteigerung von rund 264.000€ freuen. Die entsprechenden Daten ergeben eine Wertsteigerung der Immobilie von nahezu 240%. Auf die Frage ob sich der heimische Immobilienmarkt auch in den kommenden Jahren ähnlich entwickeln wird, antwortet Roland Schmid, Gründer und CEO von IMMOunited: “Ich gehe davon aus, dass der allgemeine Wohnungsmarkt aufgrund der großen Nachfrage weiter steigen wird. Ob in dieser Dimension werden unsere Daten bald zeigen.“

Hinweis zur Methode der Erhebung

Für die Transaktionsanalyse wurden Kaufverträge von Eigentumswohnungen mit Kaufvertragsdatum aus dem Zeitraum 2009 bis inkl. 2019 ausgewertet. Herangezogen wurden jene Kaufverträge, in denen die Wohnungseinheit aufgrund ihrer Merkmale eindeutig als dasselbe Objekt identifiziert werden konnte.


Weitere interessante Artikel:

Real I.S. erwirbt Bürogebäude in Wien für REALISINVEST EUROPA

Nahezu vollständig vermietetes Objekt im Businesspark „TownTown“ mit ca. 5.200...
weiterlesen

Sicherer Hafen oder Schiffbruch: Wie kann die Finanzierung von Immobilien in der Krise funktionieren?

Die Ratingagentur Moody's warnte kürzlich vor erheblichen Risiken für deutsche...
weiterlesen

Umdenken und Querdenken

BIM erfordert neue Sichtweisen und ein offenes Miteinander....
weiterlesen


Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Immobilien-Redaktion wiedergeben. Unter Pressemeldungen veröffentlichen wir aktuelle Aussendungen verschiedener Branchenteilnehmer oder der APA. Damit wollen wir dem Bedürfnis unserer Leser und Leserinnen nach laufenden Informationen Rechnung tragen. Diese Seite stellt also keine redaktionellen Artikel der Immobilien-Redaktion dar und die Inhalte geben in einigen Fällen auch nicht die Meinung der Immobilien-Redaktion wieder.