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Umfrage zum Weltfrauentag: So wohnen Österreichs Frauen

Sind die Österreicherinnen mit ihrer aktuellen Wohnsituation glücklich? Sind Miet- oder Eigentumsobjekte attraktiver? Lässt sich der Traum vom Wohnen ohne weiteres finanzieren? Und fühlt sich Frau zuhause sicher? Anlässlich des Weltfrauentags am 08. März ist das heimische Immobilienportal FindMyHome.at diesen und weiteren Fragen nachgegangen und hat eine Umfrage zu den weiblichen Wohnvorlieben durchgeführt. Geschäftsführer und Wohnexperte Bernd Gabel-Hlawa hat die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

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Das Wohnverhalten der Österreicherinnen wird durch eine Vielzahl von Faktoren geprägt – sei es der persönliche Wohntraum, das Gefühl von Sicherheit oder der finanzielle Aspekt. Die renommierte Immobilienplattform FindMyHome.at fasst dazu die bedeutendsten Ergebnisse ihrer Wohn-Umfrage in Zuge des Weltfrauentags zusammen, an der österreichweit 270 Frauen teilgenommen haben.

Knapp zwei Drittel der Österreicherinnen sind unzufrieden mit ihrer Wohnsituation

„Nur 36 Prozent der befragten Frauen gaben an, mit ihrer aktuellen Wohnsituation hundertprozentig zufrieden zu sein“, erklärt FindMyHome.at Geschäftsführer Bernd Gabel- Hlawa. „Während fast die Hälfte (46 Prozent) vom Leben im kleinen Häuschen träumt, konnten sich bislang nur 26 Prozent aller Teilnehmerinnen diesen Wunsch auch tatsächlich erfüllen. Stattdessen wohnen knapp drei Viertel aller Befragten (74 Prozent) in Wohnungen, obwohl es sich nur 53 Prozent ausdrücklich wünschen.“ Zusätzlich machen die Ergebnisse deutlich, dass bei vielen Österreicherinnen das dringende Bedürfnis nach privaten Freiflächen wie Terrasse, Garten oder Balkon nicht gestillt werden kann: Obwohl 95 Prozent davon träumen, haben lediglich 75 Prozent tatsächlich Zugang dazu. „Vor allem während der Covid-19 Pandemie wächst das Bedürfnis nach einem Garten oder einem Zweitwohnsitz im Grünen. Allerdings sind nur 9 Prozent ihrem Wunsch nachgegangen und haben ihre Wohnsituation dahingehend verändert“, so Gabel-Hlawa.

Wertanlage und Sicherheit als Gründe für Eigentum

Im Durchschnitt geben die Teilnehmerinnen zwischen 30 und 40 Prozent ihres Monatsgehaltes für ihre Wohnobjekte aus. Gleichzeitig wird bei einem Anteil von beinahe 60 Prozent eindeutig sichtbar, dass sich Eigentumsimmobilien immer größerer Beliebtheit erfreuen. „Als Gründe wurden vor allem die gute Möglichkeit für Wertanlagen, das Gefühl von Sicherheit oder die günstigere Wohnform im Vergleich zu Mietimmobilien genannt“, erklärt Wohnexperte Gabel-Hlawa und ergänzt: „Mieterinnen hingegen sehen oftmals keine andere Möglichkeit für ihre Wohnsituation. Sie verfügen häufig nicht über die benötigten Eigenmittel für eine Eigentumsimmobilie, wollen keinen Kredit aufnehmen oder äußern die Sorge, die Immobilie langfristig nicht finanzieren zu können.“

Frauen fühlen sich bei Bankfinanzierungen benachteiligt

Fast 60 Prozent der befragten Österreicherinnen sind der Meinung, dass es vor allem für die weibliche Bevölkerungsgruppe schwierig ist, eine adäquate Bankfinanzierung zu erhalten. Insgesamt 15 Prozent haben laut Umfrage bereits konkrete Benachteiligungen aufgrund ihres Geschlechtes erlebt. Sie geben an, dass vor allem alleinerziehende und ledige Frauen bei Verhandlungen nicht ernst genommen werden und Faktoren wie das im Durchschnitt geringere Einkommen oder eventuelle karenzbedingte Einkommensausfälle im Zusammenhang mit Finanzierungsoptionen negative Auswirkungen mit sich bringen.

Hohes Sicherheitsempfinden in den eigenen vier Wänden

Bei der Frage nach dem Sicherheitsempfinden zuhause, zeigt die Erhebung von FindMyHome.at, dass sich der Großteil aller teilnehmenden Frauen in ihrer Immobilie sicher fühlt. Denn: 74 Prozent gaben an, sich in ihren eigenen vier Wänden sehr sicher zu fühlen, 20 Prozent zumindest sicher. Dem Zufall überlassen wird dies allerdings nicht, weiß Geschäftsführer Gabel-Hlawa: „Bereits vorhandene Sicherheitstüren oder die Höhe des Stockwerks beeinflussen bei knapp der Hälfte aller Befragten die Auswahl ihres Wohnobjektes. 54 Prozent setzen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Gitter, Alarmanlagen oder Lichtschaltuhren, um sich zuhause wirklich gut aufgehoben zu fühlen.“

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