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© TatianaMara via Twenty20

INA – neuer Award für innovative und nachhaltige Architektur

Zwei renommierte Organisationen – ÖGNI und OIAV – präsentieren den ersten österreichischen Architekturpreis für Innovation und Nachhaltigkeit. Ziel des Preises „INA-Innovation und Nachhaltigkeit in der Architektur“ ist die Auszeichnung von herausragenden Projekten und zukunftsweisenden Ideen der Jugend.

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Wilhelm Reismann, Präsident des OIAV (Österreichischer Ingenieur- und Architekten Verband) und Andreas Köttl, Präsident der ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft) wollen mit dem Preis ein wichtiges Zeichen setzen.

ÖGNI und OIAV setzen Zeichen

Wilhelm Reismann, Präsident des OIAV: „Der OIAV steht seit vielen Jahrzehnten für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Architektur und des Ingenieurwesens in Österreich. In unserem Land gibt es großartige Ideen und enorm kreative Köpfe, die mehr Resonanz in der Öffentlichkeit verdienen. Diese Bühne wollen wir mit INA schaffen.“ Besonderes Augenmerk wird auf die Einbindung der Jugend gelegt. „Junge Menschen aus Uni, FH und den HTL werden bei diesem Preis mitwirken und ihre Stimme haben“, erklärt Reismann und verweist auf die Jugendinitiativen des OIAV.

Andreas Köttl, Präsident der ÖGNI, betont: „INA ist nicht nur für die ÖGNI, sondern für Architektur und Immobilienwirtschaft in Österreich insgesamt ein Meilenstein. Nachhaltigkeit in der Projektentwicklung ist eine wichtige Überzeugung zur Sicherung der Zukunft unseres Planeten. Und natürlich sind innovative Ideen zur Umsetzung der Schlüssel für erfolgreiche Maßnahmen.“

Renommierte Expert:innen in der Jury

Die Jury des Preises wird angeführt von Dominique Gauzin-Müller, einer französischen Architektin, die sich auf Holzbau und Nachhaltigkeit in Architektur und Städtebau spezialisiert hat. Sie lehrt aktuell an der Ecole Supérieure d ́Architecture in Strasbourg und war zuvor an Hochschulen in Stuttgart und Nancy tätig. Gauzin-Müller betont: „Der Gebäudesektor produziert etwa 40 % der Abfälle und Treibhausgasemissionen und verbraucht gleichzeitig 60 % der Ressourcen. Eine radikale Veränderung ist notwendig. Das Ziel ist eine frugale und kreative Architektur, die natürliche Ressourcen mehr respektiert, Bestehendes umwandelt, bevor sie Neues baut, die erneuerbare Materialien und lokales Know-how schätzt, die robuste technische Lösungen bevorzugt und ein Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne vorschlägt.“

Support durch namhafte Unternehmen aus der Wirtschaft

Unterstützt wird der Preis von vier namhaften Unternehmen: Angst Vermessung und Umweltkonsulenten, ASSA ABLOY, Fundermax und WINEGG Realitäten. Die Partner von INA erklären unisono, wie wichtig Nachhaltigkeit in der Architektur sei und dass diese nur durch einen starken Innovationsschub erzielt werden könne.

Vier Preis-Kategorien

Verliehen wird der Award in vier Kategorien:

BauRaum Wohnen
BauRaum Arbeiten

Hier geht es im weitesten Sinn um innovative und nachhaltige Projekte, die diese beiden zentralen Funktionen der Architektur für unser Leben erfüllen. Es geht um realisierte Vorhaben sowohl im Neubau als auch in der Sanierung.

FreiRaum, öffentlicher Raum

Im Vordergrund stehen realisierte Projekte im Rahmen der innovativen und nachhaltigen Erfüllung des öffentlichen Raumes – indoor und outdoor, kleinräumig und großräumig – mit Architektur.

IdeenRaum, Zukunft in Vision und Konzept

Der Platz für jugendliche Frische, Elan und unkonventionelle Ideen. Es wird großer Freiraum geboten: Innovative Ideen, Visionen und Konzepte, denen die Jury eine erfolgreiche Umsetzung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung der Architektur zutraut.
Die eingereichten Projekte werden in zwei Stufen bewertet. Eine Erstauswahl erfolgt durch Online-Voting der Mitglieder von ÖGNI und OIAV, die Fachjury entscheidet über die Siegerprojekte.

Fachjury und Expertenbeirat setzen sich aus anerkannten Expert:innen für Nachhaltigkeit, Innovation und Architektur zusammen:

Fachjury (stimmberechtigt)

  • –  Dominique Gauzin-Müller (Architektin und Lehre, Strasbourg)
  • –  Elisabeth Oberzaucher (Verhaltensbiologin, Uni Wien, Urban Human)
  • –  Peter Maydl (Universitätsprofessor TU Graz, Bauingenieur, Graz)
  • –  Georg W. Reinberg (Architekt in Wien, Lehre in Österreich und international)
  • –  Juri Troy (Architekt und Lehre in Wien, Vorarlberg und Stuttgart)
  • –  Vera Deinhammer (Stadtbaudirektion Wien, Circular City)
  • –  Doris Österreicher (Architektin, Universität für Bodenkultur, Wien)

Expertenbeirat (beratend) Vorsitz: Wojciech Czaja

  • – ÖGNI, Präsident Andreas Köttl
  • – ÖGNI, Geschäftsführung Peter Engert
  • – OIAV Fachgruppe Architektur und Planung Martin Aichholzer, Katharina Tielsch
  • – OIAV, Präsident Wilhelm Reismann

Die Einreichfrist beginnt am 15.6. und endet am 14.8.2021. Der Preis wird im Rahmen einer Festveranstaltung am 25.11.2021 in den Räumlichkeiten des OIAV verliehen.

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