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Globale Immobilienmärkte erholen sich voraussichtlich 2021 – einige Sektoren rascher als andere

Die meisten Sektoren auf den gewerblichen Immobilienmärkten werden sich bereits in diesem Jahr leicht und im Jahr 2021 stärker erholen – allerdings etwas langsamer als die gesamte Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt CBRE, national wie international führender Immobilienspezialist, im aktuellen Global Real Estate Market Outlook 2020 Mid Year Report.



CBRE rechnet damit, dass die Sektoren Industrie & Logistik sowie Multifamily Immobilien im Vergleich zu den anderen Sektoren das schnellste Comeback aus der durch die Pandemie ausgelösten Rezession schaffen werden. Industrie & Logistik Immobilien profitieren vom rasanten Anstieg von E-Commerce, Multifamily Immobilien werden durch die demographischen Entwicklungen und die steigenden Anmietungen attraktiver.
Andere Sektoren werden länger brauchen, um sich zu erholen: Der Büromarkt wird durch Hybridmodelle und Remote Work beeinflusst werden. Die Prognose für Hotels sieht eine vollständige Erholung erst nach Wiederaufnahme von Geschäfts- und Gruppenreisen vor. Der Retail Sektor wird sich auf die steigende Bedeutung von E-Commerce einstellen, ebenso auf die Tatsache, dass im stationären Handel seltener, aber mit höheren Ausgaben eingekauft wird.

„Die globale Wirtschaft wurde von der Pandemie rasch und signifikant getroffen. Wir rechnen jedoch jetzt mit einer kontinuierlichen Erholung ab der zweiten Jahreshälfte 2020 und im Jahr 2021“, so Richard Barkham, Chef-Ökonom bei CBRE. „Weitere staatliche Anreize sind in Vorbereitung, um die Wirtschaft wieder zu stärken. Es ist jedoch klar, dass es Jahre dauern wird, bis die gewerblichen Immobilienmärkte wieder vollständig auf das Niveau von vor der Pandemie kommen.“ Die Rezession wird wahrscheinlich die Zinssätze für mehrere Jahre niedrig halten, wodurch der Kapitalfluss in gewerbliche Immobilien aufrechterhalten wird. Die Einführung eines Impfstoffs wird die Erholung von Immobilien erheblich beschleunigen, aber darauf können wir uns noch nicht verlassen.“

Den gesamten Report finden sie hier


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