Werbung

Das Wiener Zinshaus trotzt Corona

Der Markt für Zinshäuser in Wien hat durch die Coronakrise in keiner Weise gelitten, sondern sogar weiter an Attraktivität gewonnen. Zu diesem Schluss kommen die Experten der EHL Investment Consulting GmbH in ihrem heute veröffentlichen EHL-Zinshausmarktbericht. Das schwierige wirtschaftliche Umfeld, wenig attraktive Anlagealternativen im Bereich der Aktien und der festverzinslichen Wertpapiere sowie die Erwartung einer noch über Jahre hinweg anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB machten das Zinshaus für langfristige, sicherheitsorientierte Investoren mehr denn je zum optimalen Veranlagungsziel.



  • Maximale Sicherheit in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld
  • Auf Käuferseite dominieren österreichische Privatinvestoren
  • Solide Wertsteigerungen in (fast) allen Lagen

„Die Nachfrage nach Zinshäusern war auch während der akuten Lockdown-Phase ungebrochen und ist heute so stark wie seit Jahren nicht mehr“, erklärt Franz Pöltl, Geschäftsführender Gesellschafter der EHL Investment Consulting. „Das liegt auch daran, dass Zinshäuser vergleichsweise die negativen Auswirkungen der Krise kaum spüren: Die Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum, vor allem in historischen Zinshäusern ist seit vielen Jahren unabhängig von der konjunkturellen Situation deutlich größer als das Angebot. Da die Wohnungsmieten auf Grund des MRG in den Zinshäusern ohnehin weit unter den Marktmieten liegen, gibt es auch durch die Pandemie keine Befürchtungen, dass die diese unter Druck geraten könnten oder es zu signifikanten Leerstehungen kommen könnte.“

Der Markt wird nach wie vor von österreichischen Investoren dominiert, wobei die Gruppe der Entwickler unter den Käufern ständig gewachsen ist, da Eigentumswohnungen in den historischen Zinshäusern ebenfalls sehr nachgefragt sind. Pöltl rechnet damit, dass gegen Jahresende der eine oder andere institutionelle Investor die exzellente Marktsituation nutzen könnte, um rechtzeitig vor dem Bilanzstichtag Gewinne zu realisieren. „Es wäre nicht überraschend, wenn auch sehr prestigeträchtige Objekte, die über Jahrzehnte hinweg nicht gehandelt wurden, jetzt wieder auf den Markt kommen“, so Pöltl.

Die hohe Attraktivität von Zinshäusern schlägt sich auch in den Marktkennzahlen nieder. In allen Bezirken wurden im Jahresvergleich Wertsteigerungen registriert, durchschnittlich lagen diese im Bereich von rund 10,5 Prozent. Für 2020 rechnet Pöltl damit, dass das Transaktionsvolumen von 1,75 Mrd. Euro im Jahr 2019 neuerlich übertroffen werden kann.

Der EHL-Zinshausmarktbericht kann kostenlos unter www.ehl.at/research heruntergeladen oder postalisch unter office@ehl.at angefordert werden.


Weitere interessante Artikel:


Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Immobilien-Redaktion wiedergeben. Unter Pressemeldungen veröffentlichen wir aktuelle Aussendungen verschiedener Branchenteilnehmer oder der APA. Damit wollen wir dem Bedürfnis unserer Leser und Leserinnen nach laufenden Informationen Rechnung tragen. Diese Seite stellt also keine redaktionellen Artikel der Immobilien-Redaktion dar und die Inhalte geben in einigen Fällen auch nicht die Meinung der Immobilien-Redaktion wieder.


2020 – welche Lehren ziehen wir aus dem Krisenjahr?

01.12.2020 16:00 Uhr

Das Jahr gut begonnen, doch dann hat sich alles grundlegend verändert. Und damit mussten wir auch teilweise unsere Ansichten und unsere Einstellungen verändern. Welche Lehren zieht die Immobilienwirtschaft aus der Krise? Gibt es eine neue Normalität? Oder ist alles beim Alten? Vier Spitzenvertreter der Immo-Branche diskutieren mit Ihnen und miteinander am ImmoLive-Dienstag am 1.12. um 16:00:  Markus Arnold (Arnold Immobilien)  Gerald Beck (UBM Development) Katrin Gögele-Celeda (Immofinanz)  Gerald Kerbl (tpa)  Eugen Otto (Otto Immobilien)

Jetzt anmelden