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ImmoScout24 Umfrage: Modern und reduziert würden die Österreicher:innen am liebsten wohnen

Laut ImmoScout24-Trendstudie hat mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der Österreicher:innen die Corona-Zeit dazu genutzt, sich neu einzurichten. Doch wenn Herr und Frau Österreicher:in die Wahl hätten: wie würden sie die eigenen vier Wände gestalten? Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von ImmoScout24 unter 500 Befragten ist dieser Frage nachgegangen.

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Modern schlägt skandinavisch und naturverbunden

Modern, reduziert, Glas, Leder und wenige Farben, so würden 27 Prozent der Östereicher:innen und sogar 43 Prozent der 18- bis 29-Jährigen die eigenen vier Wände einrichten, wenn es nach ihren Wünschen ginge. Wer nicht modern wohnen will, würde am ehesten auf den skandinavischen Stil setzten (gesamt 17 Prozent / Frauen 21 Prozent, Männer 13 Prozent), mit hellem Holz, klaren Formen und freundlichen Farben. Weitere 17 Prozent (Frauen 19 Prozent / Männer 14 Prozent) sehen sich als naturverbunden und würden mit viel Holz und natürlichen Materialien arbeiten. 

Die Optik ist Frauen wichtiger als Männern

Jede:r Zehnte gibt zu, dass Optik bei der Einrichtung gar nicht so wichtig ist, funktional und minimalistisch ist ausreichend. Diese Meinung teilen allerdings nach Geschlechtern betrachtet mehr Männer (15 Prozent), Frauen können diesem Ansatz weniger abgewinnen (5 Prozent). Immerhin 3 Prozent der Befragten sagen, dass es ihnen egal ist, wie ihre Wohnung eingerichtet ist, wobei auch hier mehr Männer der Aussage zustimmen (5 Prozent) als Frauen (2 Prozent). 

Landhausstil eher im Abseits

Der lange gerne gewählte Landhausstil steht bei den Österreicher:innen nicht (mehr) hoch im Kurs. Nur 8 Prozent (Männer 9 Prozent / Frauen 8 Prozent) würden die eigenen vier Wände in diesem Stil einrichten. Am meisten können dem noch die über 50-Jährigen abgewinnen: für immerhin 12 Prozent wäre das stilistisch die erste Wahl. 

Individualität wenig beliebt

Abgeschlagen sind Einrichtungsstile, die tendenziell mehr Arbeit erfordern. So sagen nur 6 Prozent, dass sie auf Vintage setzen und sich handverlesene, alte Stücke in die Wohnung stellen würden. Zu einer Mischung aus Erbstücken, Flohmarktschnäppchen und Selbstgemachtem könnten sich gar nur mehr 4 Prozent durchringen. Wobei Frauen für diese individuelleren Einrichtungsstile etwas offener sind als Männer. Und von Innenarchitekt:innen würden sich nur 7 Prozent beraten lassen, wenn es um die neue Einrichtung ginge.   

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