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ARFlow: Die Zukunft der technischen Gebäudeplanung

Die Gebäudetechnik ist eine konservative, verschlossene Branche. Neue Entwicklungen und Innovationen werden in der TGA oft mit großer Skepsis betrachtet. Nicht zuletzt deshalb ist für viele Marktbegleiter zum Beispiel Building Information Modeling immer noch unsicheres Terrain.

Innovation mit Erfahrung kombinieren

Wir von BIMEXPERTS beschäftigen uns seit zwölf Jahren mit dem digitalen Gebäudemodell. Im Zuge dessen bin ich im Rahmen von Forschungsprojekten immer wieder auf der Suche nach neuen, innovativen und wirtschaftlich sinnvollen Ansätzen.

Mit der Entwicklung der Anwendung „ARFlow“ ist es unseren Experten gelungen, den nächsten Schritt der technischen Gebäudeplanung zu definieren. Die Technologie dahinter ist Augmented Reality, die viele aus dem Gaming-Bereich kennen. Bei dieser Anwendung dient uns AR als Schlüssel zu einer Interwelt, die uns neue Möglichkeiten für mehr Transparenz in der technischen Gebäudeplanung eröffnet. Zuerst werden die öffentlichen Auftraggeber davon profitieren.

ARFlow erhöht die Präzision, die Qualität des technischen Bauprozesses und deren Sicherstellung in der Realität, indem BIM-Dienste für das grundlegende Datenmanagement verwendet werden. Der Transfer der realen Welt in Pixel, gepusht durch computergenerierte Eingaben, wird tiefgreifende Auswirkungen auf die Datenstrukturen und das Management haben.

Verbindung von Augmented Reality und Realität

Sämtliche Pläne aller Gewerke werden digital zentral zusammengeführt und beim Bauprojekt vor Ort geografisch exakt zugeordnet. Da alle Abhängigkeiten durch BIM erfasst werden, lassen sich zu jedem Objekt Daten samt den nötigen Vorleistungen oder Montageterminen direkt abfragen. Abweichungen vom Plan sind direkt sichtbar, und Kollisionen sowie Abweichungen vom Bau-Soll können frühzeitig erkannt werden.

Geplante Ausführungen lassen sich zentimetergenau visualisieren, chronologisch auflisten und mit bestehenden Leistungen vergleichen. Durchbrüche können zum Beispiel immersiv kontrolliert und abgenommen werden.

Oder wenn eine Sprinkleranlage noch nicht gebaut ist, können darunter Kabeltrassen noch nicht montiert werden. Durch freihändige Spracheingabe lässt sich bequem eine Behindertenanzeige erstellen. Der Verantwortliche wird umgehend automatisch adressiert und über die Verzögerung informiert.

Mittels App-Zugriff von unterwegs

Egal, ob Audioaufnahmen, Videofeeds, Fotos oder Dokumente – ARFlow benachrichtigt sämtliche Projektpartner, sobald neue Projektdaten eingehen. Mittels Apps kann man von überall und auch mobil auf die Anwendung zugreifen. Ein Bauherr bringt sich so beispielsweise auf den neuesten Stand, ohne die Baustelle überhaupt besichtigen zu müssen.

Auch nach der Errichtung lassen sich die gesammelten Daten vielfältig weiter einsetzen. Gebäudenutzer verfügen damit über alle relevanten Daten, die ein modernes Facility-Management braucht.

11.04.2025

Das Bauwerksbuch für Bestandsimmobilien in Wien – sinnvolle Bürokratie?

Bis 2030 müssen alle Häuser in Wien mit einem Baujahr vor 1945 in einem Bauwerksbuch erfasst sein. Für Gründerzeitzinshäuser muss ein solches Bauwerksbuch spätestens am 31.12.2027 vorliegen. Noch etwas länger haben Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern Zeit, die zwischen 1.1.1919 und 1.1.1945 errichtet wurden. Für sie lautet der Stichtag 31.12.2030. Wir sprechen mit Helga Noack, geschäftsführende Gesellschafterin von DenkMalNeo, über dieses Thema, das angesichts der näherkommenden Fristabläufe an Bedeutung gewinnt.

10.04.2025

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Auf dem E-Mobility Talk von Smatrics präsentierte Peter Engert, Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI), seine Perspektive zur aktuellen Entwicklung im Bereich nachhaltiger Gebäude und der Integration von Elektromobilität. Der folgende Beitrag fasst seine wesentlichen Aussagen zusammen.

09.04.2025

Verbund-Geschäftsführer Martin Wagner zur Energiewende: Batteriespeicher und Elektromobilität als Schlüsselkomponenten

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Geschrieben von:

Michael Resch

Michael Resch ist Geschäftsführer der rtech engineering GmbH, die 2007 gegründet wurde und sich als BIM Ingenieurbüro 4.0 bezeichnet, mit dem Schwerpunkt Technische Gebäudeausrüstung (TGA). Im Jahr 2000 bildete ein Technisches Zeichenbüro mit Fokus auf die Montageplanung für TGA den Anfang der unternehmerischen Betätigung. Im Jahr 2007 erfolgt die Gründung der rtech engineering GmbH. 2011 gründete Resch die BIMEXPERTS GmbH mit Niederlassungen in Deutschland und Serbien. Ziel ist die Beratung und Unterstützung von Unternehmen und Planungsbüros bei BIM-Prozessen. Das dritte Standbein sind Schulungen für Bauherren, Planer und ausführende Unternehmen, alle direkt am BIM-Prozess Beteiligten (BIM-Koordinatoren, BIM-Techniker oder BIM-Modellierer) sowie Stellen, die BIM-Ausbildungen anbieten (z. B. TÜV Austria oder MuM).

Interview-Partner:
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  • Erschienen am:
    16.11.2020
  • um:
    07:00
  • Lesezeit:
    2 min
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Kategorie: Trends

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Auch wenn Immobilien nicht beweglich sind, so sind es doch ihr Umfeld und ihr Innenleben. Viele Trends und Entwicklungen in unserer Welt betreffen entweder direkt oder indirekt die Immobilie. 
Einer der Megatrends des 21. Jahrhundert ist jedenfalls die Digitalisierung. Sie wird massive Veränderungen in unserer Gesellschaft bringen. Natürlich macht sie auch vor Immobilien nicht halt. Der digitalisierte Wandel verändert die Immobilienwelt in einem ungeahnten Ausmaß. Deshalb haben wir dieser digitalen Revolution neben den „Trends“ einen ganz wesentlichen Stellenwert eingeräumt.

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