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Die Wiener Stadtregierung zeigt sich bei einem Thema sehr stur und die Frage ist: Was hat das mit dem Waldviertel zu tun?

28.03.2019


Auf die Tatsache, dass Wien laut Mercer Studie zum zehnten Mal in Folge weltweit die Stadt mit der höchsten Lebensqualität ist, sagte Ernst Nevrivy Bezirksvorsteher Donaustadt: „Wir sind da sehr stur“ und im Nachsatz: „Wir werden es auch bleiben.“ Und da muss man schon anerkennen, was da von der Stadt Wien geleistet wird. Es gibt ein paar Themen, da wundert man sich, aber das haben sie wirklich gut gemacht.

Immerhin sind es ins Ausland entsendete Mitarbeiter, die 231. Großstädte der Welt bewerten. Ilya Bonic, von Mercer erklärt: „Das persönliche und berufliche Wohlbefinden der Personen, die an die ausländischen Standorte entsendet werden, beeinflusst maßgeblich den Geschäftserfolg.“ Lebensqualität zieht Unternehmen an, denn man will ja im Kampf um die Besten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen diesen auch etwas bieten.

Und wer außerhalb von Wien Lebensqualität sucht, dem empfehlen wir das Waldviertel. Die Region vollzieht einen unglaublichen Imagewandel. Peter Weinberger, Raiffeisen Immobilien meint dazu: „Früher hat man auf Bildern über das Waldviertel alte Leute und Nebel gesehen, jetzt sind es junge Menschen und Sonnenschein.“ Die Nachfrage nach Immobilien im Waldviertel ist enorm. Von einem muss man sich allerdings verabschieden, wie Weinberger meint: „Es ist ein Irrglaube. Ich fahre ins Waldviertel und kaufe mir ein billiges Haus. Es ist nicht mehr so billig, wie man denkt.“

Dafür besticht das Waldviertel durch eine unglaublich niedrige Kriminalitätsrate und hätte in der Mercer Studie im Spezial-Ranking Sicherheit noch den Erstplazierten Luxemburg geschlagen.

Wichtige Faktoren für Sicherheit waren: Kriminalität, Strafverfolgung, Einschränkungen der persönlichen Freiheit, außenpolitische Beziehungen zu anderen Ländern und Pressefreiheit. Sehe ich im Waldviertel kein Problem.

Vielleicht die außenpolitischen Beziehungen zu anderen Ländern.

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