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ÖSW gewinnt Bauträgerwettbewerb Neues Landgut D12 mit Innovation und Nachhaltigkeit

Ein großer Erfolg für das Projektteam des Österreichischen Siedlungswerks: Mit dem Wettbewerbsge- winn des von der ÖBB in Kooperation mit der Stadt Wien ausgelobten Wettbewerbs wird die ÖSW AG als gemeinnützige Bauvereinigung ein zukunftsweisendes neues Wohnquartier in zentraler Lage in Wien realisieren.

Die Auslober ÖBB und Stadt Wien nannten die Schwerpunkte klimaresiliente Quartiersplanung, Sport und Bewegung, Bedürfnisse Alleinerziehender sowie die Schaffung von Wohnungen für ÖBB-Mitarbeite- rInnen als zentrale Elemente des Wettbewerbes für den Standort Neues Landgut, Bauplatz D12, basie- rend auf dem bewährten Vier-Säulen-Modell für gefördertes Wohnen mit den Qualitätskriterien Ökono- mie, Soziale Nachhaltigkeit, Architektur und Ökologie.
Das Team des ÖSW mit den renommierten Architekturbüros Dietrich Untertrifaller und PLOV, Simma Zimmermann Landschaftsarchitektinnen, der RWT plus ZT GmbH sowie der Agentur für Kultur und Urba- nität art:phalanx konnte mit seinem Konzept „B.R.I.O. – Alles auf Schiene“ die hochrangig besetzte Fach- jury unter Vorsitz von Univ.Prof. Rudolf Scheuvens bei der Präsentation von insgesamt sieben Wettbe- werbsteams überzeugen.

Bauen mit Verantwortung

Michael Pech, Generaldirektor der ÖSW-Gruppe, anlässlich des Wettbewerbsgewinns: „Dieses Projekt verbindet die wesentlichen Elemente unserer Unternehmensphilosophie auf ganz zeitgemäße Weise: Ein urbanes Quartier mit hoher Lebensqualität, das im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit das Zusammen- Leben fördert und auf individuelle Bedürfnisse der BewohnerInnen eingeht – und dabei sehr ressourcen- schonend zu realisieren ist. Wir schätzen uns glücklich, dieses kreative Konzept für nachhaltiges und zu- kunftsorientiertes Bauen verwirklichen und damit wertvollen neuen Wohnraum mitten in Wien schaffen zu dürfen.“

„In der Nähe des Wiener Hauptbahnhofs am Areal ,Neues Landgut‘ entsteht ein neuer Wiener Meilen- stein für leistbares Wohnen. Das künftige Stadtviertel wird seinen Bewohnerinnen und Bewohnern alles bieten, was man für eine ausgezeichnete Wohnqualität und einen angenehmen Alltag braucht. Ich möchte mich herzlich bei allen Partnerinnen und Partnern bedanken, die die hohen Anforderungen der Stadt mittragen und die dort mit uns gemeinsam einen smarten, zukunftsweisenden neuen Stadtteil ver- wirklichen“, so Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.

Vielfalt mit klarem Profil

Der Entwurf für diesen einzigartigen Standort in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Wien soll ein inklusives Projekt für alle Lebenslagen und verschiedenste Menschengruppen sein. Die exponierte Lage zwischen dem Eisenbahngelände und der Landgutgasse stellte dabei eine besondere Herausforderung in

der Projektentwicklung dar. Auf Basis des städtebaulichen Masterplans wurden insgesamt vier Baukör- per entwickelt, die durch unterschiedliche Höhen eine abwechslungsreiche Silhouette bilden und in die- ser Ausformung gleichzeitig die Belichtung des Innenhofs optimieren, wobei der Bauteil im Westen des Bauplatzes mit einer Höhe von 35 m den prägnanten, weithin sichtbaren Hochpunkt darstellt.

Mit vielfältigen Grundrissen entsteht ein Angebot von Einzimmerwohnungen, Maisonetten und gewerblich oder gemeinschaftlich nutzbare Einheiten bis hin zu Wohnungen für große Familien oder Wohngemeinschaften. Dank der gestaffelten Anordnung der Baukörper sind viele Wohnungen mehrseitig natürlich belichtet oder auch über Eck orientiert. Alle Wohnungen verfügen über private Freiräume in Form von Loggien und Balkonen.

Die Hybridbauweise mit einem massivem Gebäudesockel und darauf aufgesetzten, im Modulraster an- geordneten „leichten“ Wohngeschossen erlaubt einen hohen Grad der Vorfertigung, optimale Wirt- schaftlichkeit und langfristige Flexibilität, weil Grundrisse über den gesamten Lebenszyklus des Gebäu- des adaptiert werden können. Vielfältige Maßnahmen zur klimatischen Anpassung der Gebäude, wie etwa begrünte Fassaden, wirken sich zudem positiv auf das Mikroklima der Wohnungen aus.

Smart auf allen Ebenen

Zugunsten der Klimaresilienz wie auch der Nutzungsvielfalt werden sämtliche Freiflächen einschließlich der Dachflächen in das durchdachte Gesamtkonzept einbezogen und mit besonderen Funktionen ausgestattet. So bietet der große Innenhof als grüne baumbestandene Oase vielfältige Aufenthaltsbereiche im Freien. Auch die Dachflächen sind zur gemeinschaftlichen Nutzung ausgestaltet – so sind hier unter an- derem Urban-Gardening-Beete und eine Imkerstation vorgesehen. Kleine Wasserflächen und Bepflanzungen dienen als wertvoller Lebensraum für Vögel und Insekten, unversiegelte Flächen wirken im Sinne des Schwammstadtprinzips klimaausgleichend. Ein Parcours mit Sport- und Aktionsflächen rund um die Anlage sowie eine Kletterwand sollen ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot unter freiem Himmel schaffen. Ein besonderes Highlight ist das „Kraftwerk“ im Haus – ein Fitnessraum für die Hausgemeinschaft, ausgestattet mit Cardiogeräten, die beim Training Strom erzeugen, der in das hausinterne Strom- netz eingespeist werden kann. Eine Fotovoltaikanlage am Dach ergänzt die eigenständige Energiegewinnung.

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