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Was sagt das Grundbuch? willhaben und IMMOunited haben das erste Quartal 2020 ausgewertet

Die meisten Transaktionen gab es in Graz (Stadt), Wien Donaustadt und Innsbruck-Land.
Teuerstes Einfamilienhaus um 9,3 Mio. Euro in Tirol, teuerste Wohnung um 4,7 Mio. Euro in Oberösterreich verkauft.
Das größte Grundstück wechselte in Niederösterreich den Besitzer.



Aus Sicht vieler Branchenexperten zählt das „Betongold“ ungebrochen zu den krisenfesteren Investitionen – Wohnimmobilien insbesondere. Das zeigt sich auch in der aktuellen Quartalsanalyse der Immobilienplattform willhaben gemeinsam mit dem Grundbuchexperten IMMOunited. Im Rahmen dessen werden regelmäßig die bemerkenswertesten Immobilien-Verbücherungen Österreichs aufgelistet. Die untersuchten Zahlen reichen von den meisten Transaktionen, über Top-Deals im Wohnbereich, den höchsten Transaktions-Summen, bis hin zu den größten Grundstücksverkäufen. Anbei sind die interessantesten Ergebnisse des ersten Quartals 2020.

Bezirke: Die meisten Immobilien-Transaktionen im Quartal – absolut

Österreichweit

  1. Graz (Stadt) (539)
  2. Wien 22., Donaustadt (343)
  3. Innsbruck (Land) (287)
  4. Baden (266)
  5. Salzburg (Stadt) (256)

Bezirke: Die meisten Immobilien Transaktionen im Quartal – relativ pro Einwohner

Top 5 – Österreichweit

  1. Waidhofen an der Ybbs (Stadt)
  2. Wien 03., Landstraße
  3. Krems an der Donau (Stadt)
  4. Feldkirchen
  5. Zell am See

Spitzenreiter-Bezirk in jedem Bundesland (Meiste Immobilien-Transaktionen relativ pro Einwohner)

  1. Burgenland – Eisenstadt-Umgebung
  2. Kärnten – Feldkirchen
  3. Niederösterreich – Waidhofen an der Ybbs (Stadt)
  4. Oberösterreich – Gmunden
  5. Salzburg – Zell am See
  6. Steiermark – Graz (Stadt)
  7. Tirol – Kitzbühel
  8. Vorarlberg – Dornbirn
  9. Wien – Wien 03., Landstraße

Bezirke: Die wenigsten Transaktionen im Quartal – relativ pro Einwohner

  1. Tamsweg
  2. Eferding
  3. Südoststeiermark
  4. Hartberg-Fürstenfeld
  5. Zwettl

Wohnimmobilien: Die Top-Transaktionen im Quartal – nach Kaufpreis (netto)

Österreichweit

  1. 9,3 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Aurach bei Kitzbühel (Tirol).
  2. 4,7 Mio. Euro. Eine Wohnung in Gmunden (Oberösterreich).
  3. 4,4 Mio. Euro. Eine Wohnung in Kirchberg in Tirol (Tirol).
  4. 3,5 Mio. Euro. Eine Wohnung in Kitzbühel (Tirol).
  5. 3,4 Mio. Euro. Eine Wohnung in Salzburg (Salzburg).

Pro Bundesland

Burgenland

  1. 499.000 Euro. Ein Einfamilienhaus in Pinkafeld.
  2. 460.000 Euro. Ein Einfamilienhaus in Oberpullendorf.
  3. 420.000 Euro. Eine Wohnung in Oberwart.

Kärnten

  1. 1,6 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Krumpendorf am Wörthersee.
  2. 1,1 Mio. Euro. Eine Wohnung in Maria Wörth.
  3. 1,1 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Ossiach.

Niederösterreich

  1. 2,8 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Klosterneuburg.
  2. 2,5 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Brunn am Gebirge.
  3. 1,2 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Klosterneuburg.

Oberösterreich

  1. 4,7 Mio. Euro. Eine Wohnung in Gmunden.
  2. 1,8 Mio. Euro. Eine Wohnung in St. Wolfgang im Salzkammergut.
  3. 1,4 Mio. Euro. Eine Wohnung in Gmunden.

Salzburg

  1. 3,4 Mio. Euro. Eine Wohnung in Salzburg.
  2. 2,1 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Koppl.
  3. 2,0 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Maria Alm am Steinernen Meer.

Steiermark

  1. 1,0 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Graz.
  2. 930.000 Euro. Ein Einfamilienhaus in Leutschach.
  3. 900.000 Euro. Ein Einfamilienhaus in Graz-Kroisbach.

Tirol

  1. 9,3 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Aurach bei Kitzbühel.
  2. 4,4 Mio. Euro. Eine Wohnung in Kirchberg in Tirol.
  3. 3,5 Mio. Euro. Eine Wohnung in Kitzbühel.

Vorarlberg

  1. 2,8 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Dornbirn.
  2. 2,0 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Hard.
  3. 1,1 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Sulzberg.

Wien

  1. 3,2 Mio. Euro. Eine Dachgeschosswohnung in Wien 01., Innere Stadt.
  2. 2,7 Mio. Euro. Eine Wohnung in Wien 19., Döbling.
  3. 2,6 Mio. Euro. Eine Wohnung in Wien 19., Döbling.

Die größten Transaktionen des Quartals – nach Kaufpreis (netto / gesamtes Grundbuch)

Österreichweit

  1. 89,3 Mio. Euro. Ein Bürogebäude in Salzburg (Salzburg).
  2. 27,0 Mio. Euro. Ein Gebäude in Leopoldstadt (1020 Wien).
  3. 25,0 Mio. Euro. Ein Gebäude in Vösendorf (Niederösterreich).
  4. 15,1 Mio. Euro. Ein Hotel / eine Pension in Sölden (Tirol).
  5. 11,1 Mio. Euro. Ein Gebäude in Salzburg (Salzburg).

Pro Bundesland

Burgenland
2,7 Mio. Euro. Ein Mehrfamilienhaus in Eisenstadt.

Kärnten
4,0 Mio. Euro. Ein Gebäude in Spittal an der Drau.

Niederösterreich
25,0 Mio. Euro. Ein Gebäude in Vösendorf.

Oberösterreich
6,0 Mio. Euro. Eine Landwirtschaft in Regau.

Salzburg
89,3 Mio. Euro. Ein Bürogebäude in Salzburg.

Steiermark
6,9 Mio. Euro. Ein Gebäude in Graz-Straßgang.

Tirol
15,1 Mio. Euro. Ein Hotel / eine Pension in Sölden.

Vorarlberg
5,0 Mio. Euro. Ein Gebäude in Altach.

Wien
27,0 Mio. Euro. Ein Gebäude in Wien 02., Leopoldstadt.


Die Top Grundstück-Deals des Quartals nach Fläche

Top 3 – Österreichweit

  1. 389.500 m² – Hainfeld (Niederösterreich)
  2. 109.207 m² – Pama (Burgenland)
  3. 87.463 m² – Ziersdorf (Niederösterreich)

Pro Bundesland

Burgenland
109.207 m² – Pama

Kärnten
57.800 m² – Strau

Niederösterreich
389.500 m² – Hainfeld

Oberösterreich
72.469 m²- Wolfern

Salzburg
28.993 m² – Salzburg

Steiermark
58.957 m² – Fürstenfeld

Tirol
25.228 m² – Zirl

Vorarlberg
26.678 m² – Gaißau

Wien
39.006 m² – Wien


Methodik

Um ein möglichst vollständiges und realistisches Abbild für den jeweiligen Zeitraum (1.1.2020 – 31.3.2020) sicher zu stellen, erfolgt die Grundbuch-Analyse stets nach Kaufvertragsdatum und ein Quartal weiter zurückliegend, um auch langwierigen Verbücherungs-Prozessen etc. entsprechend Rechnung zu tragen. Insgesamt wurden für die Quartalsinfo Q1 / 2020 rund 12.000 realisierte Transaktionen ausgewertet.


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2020 – welche Lehren ziehen wir aus dem Krisenjahr?

01.12.2020 16:00 Uhr

Das Jahr gut begonnen, doch dann hat sich alles grundlegend verändert. Und damit mussten wir auch teilweise unsere Ansichten und unsere Einstellungen verändern. Welche Lehren zieht die Immobilienwirtschaft aus der Krise? Gibt es eine neue Normalität? Oder ist alles beim Alten? Vier Spitzenvertreter der Immo-Branche diskutieren mit Ihnen und miteinander am ImmoLive-Dienstag am 1.12. um 16:00:  Markus Arnold (Arnold Immobilien)  Gerald Beck (UBM Development) Katrin Gögele-Celeda (Immofinanz)  Gerald Kerbl (tpa) 

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